E-Commerce Consulting Lexikon des E-Commerce Beater Felix Bauer aus Köln. Wissenswerte Definitionen aus dem Bereich der E-Commerce Beratung finden Sie hier…

E-Commerce USP für Onlinehändler

USP

USP (Unique Selling Proposition) – Was ist das eigentlich?

Der Verkaufserfolg eines Produkts ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben Qualität, Funktionalität und einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis kommt es auf die Marketingstrategie an. Hier tritt die Unique Selling Proposition (kurz: USP) in Kraft. Beim USP handelt es sich um den sogenannten veritablen Kundenvorteil – das entscheidende Alleinstellungsmerkmal eines Produkts oder Shop as a Brand, durch welches sich das jeweilige Angebot eklatant von anderen Angeboten abhebt. Gerade im Onlinehandel spielt dieses Alleinstellungsmerkmal eine zentrale Rolle bei der Verkaufsstrategie, da im Jahr 2014 die Produktauswahl für den Kunden bei der Navigation im Internet schier unbegrenzt ist und nicht nur Preise gut miteinander vergleichbar sind.

Verschiedene Alleinstellungsmerkmale im Onlinehandel – ein kurzer Einblick

Verschiedenste Eigenschaften können gut als Alleinstellungsmerkmal eines Produkts oder eines Shop as a Brand fungieren. Die berühmtesten Unique Selling Propositions sind beispielsweise das Geheimrezept von Coca-Cola, das deutsche Reinheitsgebot beim Bierbrauen oder der Allradantrieb beim PKW. Im Onlinehandel kann das USP sich auf bestimmte Eigenschaften in der Herstellung des Produkts beziehen. Im Rahmen von ECommerce kann das USP auch ein bestimmtes Serviceangebot für den Kunden beinhalten – zum Beispiel in Form von produktergänzenden Apps oder Updates, die den Kunden über einen längeren Zeitraum an den Store binden. Auch die Entwicklung zum Shop as a Brand kann als Alleinstellungsmerkmal im Onlinehandel genutzt werden.

Der Shop as a Brand mit Unique Selling Proposition

Die Etablierung eines Shop as a Brand mit Hilfe eines Alleinstellungsmerkmals ist im Onlinehandel genauso möglich, wie in der nicht-digitalen Welt. Alleinstellungsmerkmale im Onlinehandel können sich auf ein gesamtes Angebot anstatt nur auf ein Produkt beziehen. Wird ein Store mit einem USP ausgestattet, spricht man vom Shop as a Brand.

Wie ein USP die E-Commerce sinnvoll vorantreiben kann

Trifft ein Produkt oder ein Shop as a Brand mit gut entwickeltem USP auf einen ungesättigten Markt, kann dieses Alleinstellungsmerkmal den Onlinehandel des Produkts extrem verbessern. Die Vorteile einer ausgeklügelten Unique Selling Proposition bestehen darin, dass die Werbebotschaft sich auf wenige markante Punkte beschränken lässt. Der Kunde assoziiert bestimmte Eigenschaften (die Unique Selling Proposition) mit diesem Produkt oder Shop as a Brand und wird davon überzeugt, dass das gleiche Produkt an anderer Stelle weniger befriedigend ausfällt. Spätestens an dieser Stelle im Verkaufsprozess trifft USP auf E-Commerce. Zu einer funktionierenden Marketingstrategie zählt schließlich, dass das Alleinstellungsmerkmal im Onlinehandel in die Kommunikationspolitik – das Bindeglied zwischen unternehmerischer Initiative und verkäuferischer Umsetzung im Markt – einbezogen. Nur mit klarer Kommunikationslinie kann Kunden und Konkurrenten verdeutlicht werden, wie sich das Produkt von anderen Angeboten abhebt.

Die wichtigsten Aspekte der Unique Selling Proposition im Überblick

• Kundenbindung

• Entwicklung zum Shop as a Brand

• Klare Marketingstrategie (USP im E-Commerce)

• Klare Abgrenzung von der Konkurrenz

• Erhöhter Verkaufserfolg

USP im E-Commerce: die Vorteile einer Beratung

Wenn ein neues Produkt gelauncht werden soll, dann kommt es auf die richtige Marketingstrategie und ein wirkungsvolles Alleinstellungsmerkmal im Onlinehandel an, um den Erfolg zu garantieren. Aufgrund der Komplexität des Themas bietet sich zur Entwicklung des USP oder zum Shop as a Brand die Inanspruchnahme einer E-Commerce-Beratung an.

E-Commerce Unternehmensberatung

Unternehmensberatung

Unternehmensberater sind Personen oder Unternehmen, welche anderen Unternehmen eine Beratung in Form einer Dienstleistung anbieten. Das Unternehmen, was den Dienstleister beauftragt, erhofft sich durch eine Unternehmensberatung (Consulting) eine Optimierung bestehender Prozesse, individuelle Beratungen für diverse Aufgaben (Projekte) oder spezielle Leistungen, welche durch keinen Mitarbeiter im Unternehmen durchgeführt werden können. Im Regelfall sind Unternehmensberater daher auch Personen, die sich durch ihr stark ausgeprägtes Fachwissen auszeichnen und in den meisten Fällen eine Vielzahl verschiedener Kunden unterhalten.

Die Geschichte der Unternehmensberatung

In den USA wurden erstmals Unternehmensberater, gemeinhin auch als Consulter bezeichnet, am Ende des 19. Jahrhundert eingesetzt, in Deutschland wurden erste Beratungsunternehmen in den späten 1920er Jahren gegründet. Die Bezeichnung „Wirtschaftsberatung/Wirtschaftsberater“ ist in Deutschland bis zum heutigen Tag keine offizielle Berufsbezeichnung, weshalb sie auch keiner offiziellen, beruflichen Gesetzesgrundlage unterliegt. Dadurch kann sich jede Person als Unternehmensberater oder Consulter bezeichnen.

Von Marketing Unternehmensberatung bis hin zur Personalberatung

Wie die Unternehmensberater eingesetzt werden, obliegt ganz allein den Unternehmen, welches als Auftraggeber fungiert. Mittlerweile wird Consulting in den unterschiedlichsten Zweigen angeboten, sowohl bei Personalfragen als auch in Form einer Beratung Online Marketing. Die Online Marketing Beratung macht einen großen Teil der Branche aus, da viele (Werbe-)Agenturen ausschließlich Consulting anbieten und zusätzliche Dienstleistungen nur nach Absprache ausführen. Die Beratung für PR- und Marketingmaßnahmen hat in der Branche zudem lange Tradition, wobei durch die starke Verbreitung des Internets weitere Zweige dazugekommen sind, die der Online Marketing Beratung einen noch größeren Anteil an der Branche verschaffen konnten. Eine sechsstellige Anzahl von Einzelunternehmungen und Agenturen bietet in Deutschland beispielsweise ECommerce Consulting oder verwandte Beratung Online Marketing an.

Online Marketing Beratung als populäres Beispiel für Unternehmensberatung

Während die Unternehmensberatung im klassischen Sinne eher zur Optimierung von internen Betriebsabläufen dient, ist die Beratung Online Marketing ganz gezielt auf PR und Marketing innerhalb des Internets ausgerichtet. Einzelne Zweige, die von einer Agentur oder einem Unternehmensberater übernommen werden können, sind beispielsweise:

– ECommerce Consulting
– Suchmaschinenoptimierung (SEO)
– Mediaplanung (Bannerschaltung, SEA)
– Social Media Consulting
– Design, Layout, Programmierung Webseite

Während ECommerce Consulting häufig auch separat von einer Unternehmensberatung E-Commerce angeboten wird, werden viele Aufgabenbereiche durch einzelne Berater oder Agenturen gleichermaßen abgedeckt. Diese werden im Regelfall dann beauftragt, wenn Unternehmen Misserfolge im Online Marketing verzeichnen müssen oder keine eigene Marketingabteilung unterhalten. Auch bei Marketingabteilungen, die mit dem digitalen Zeitalter weniger Erfahrung besitzen, werden online Unternehmensberater und Unternehmensberater E-Commerce eingesetzt, um erste Richtlinien (Guidelines), Strategien und Konzepte zu entwickeln.

Verlauf zur Auswahl einer Unternehmensberatung

Im Regelfall wird eine Unternehmensberatung, ob spezifisch für Online-Marketing oder andere Zwecke, bei bereits bestehenden Unternehmen eingesetzt. Diese legen im ersten Schritt ihr gewünschtes Ziel im jeweiligen Segment fest und ermitteln dann, ob das Ziel eigenmächtig erreicht wird oder ob externe Hilfe, in Form eines Dienstleisters, benötigt wird. In der Unternehmensberatung Mittelstand suchen kleine und mittlere Unternehmen häufig gezielt nach Dienstleistern, die mehrere Segmente abdecken können, zudem werden regional ansässige Unternehmen präferiert. Der Unternehmensberater handelt immer einen Vertrag mit dem Unternehmen aus, welcher zeitlich und finanziell gemäß gesetzlich festgelegter Richtlinien angepasst werden kann. Unternehmensberatungen übernehmen im Regelfall keine Haftung bei Misserfolg oder ausbleibendem Erfolg.